Mobiles LTE: Mit Surfstick und Handy schneller surfen

Die UMTS/HSPA-Netze geraten mehr und mehr an ihre Kapazitätsgrenzen, da die Zahl der Nutzer, die sich deren Bandbreite teilen müssen, kontinuierlich steigt - und auch der Datenhunger von Smartphones und Tablets wird von Jahr zu Jahr größer. Deshalb hat man den Ausbau des Mobilfunkstandards der vierten Generation - Long Term Evolution, kurz LTE, schnell vorangetrieben. Mobiles LTE und die damit verbundene Umstellung auf ein IP-basiertes Mobilfunknetz eröffnen breitbandintensiven Diensten und Anwendungen völlig neue Möglichkeiten.

Mobiles Internet mit LTE: Tarife im Vergleich

Tarife für mobiles LTE vielerorts verfügbar

Obwohl LTE zunächst in den ländlichen weißen Flecken – den Regionen ohne DSL-Zugang – als stationärer DSL-Ersatz installiert werden sollte, ist der Ausbau mittlerweile so weit fortgeschritten, dass es schon zahlreiche Angebote für mobiles LTE gibt: Vodafone, o2 und die Telekom, aber auch erste kleinere Mobilfunkprovider, vertreiben auch mobile Datentarife. Mobiles LTE gibt es in Form eines USB-Surfsticks für das Surfen unterwegs oder als Smartphone-Tarif, wobei die Tarife nach Geschwindigkeiten gestaffelt werden.

Was mobiles LTE leistet

Im Unterschied zu älteren Mobilfunktechnologien verfügt mobiles LTE über höhere Bandbreiten und damit über mehr Kapazität. Bereits heute liegt die maximale Datenübertragungsrate im Downlink bei etwa 150 Megabit pro Sekunde. Im Uplink können 50 Megabit pro Sekunde erreicht werden. Theoretisch ließe sich die Übertragungsrate mit der LTE Advanced Technologie auf 300 Megabit pro Sekunde steigern.

SMSMobiles LTE macht das Surfen unterwegs merklich schneller.© TristanBM / Fotolia.com

Tarife für mobiles LTE: Auf was sollte man achten?

Ratsam ist es, sich vor Vertragsabschluss genauestens über die Bedingungen wie Vertragslaufzeiten, enthaltenes Datenvolumen und die Geschwindigkeit nach der Drosselung zu informieren. Da es sich um ein Mobilfunkprodukt und damit um ein "shared medium" handelt, wird die Zugangsgeschwindigkeit in allen Tarifen nach Verbrauch einer bestimmten Datenmenge stark eingeschränkt. Außerdem ist es wichtig, zu wissen, wie es überhaupt um das Netz am jeweiligen Wohnort oder dem Ort der hauptsächlichen Nutzung bestellt ist. Dazu gibt es bei den Anbietern Karten und Abfragen, mit denen man die Netzabdeckung überprüfen kann. Schließlich benötigt man auch die passende Hardware für mobiles LTE: LTE-fähige Tablets, Surfsticks und Smartphones gibt es bei den LTE-Anbietern oder freien Händlern.

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