LTE-Trends: Was der schnelle Funk ermöglicht

Mit der neuen, schnellen Funktechnik LTE werden Anwendungen möglich, die man im mobilen Internet bislang nicht kannte. Somit ergeben sich manche LTE-Trends fast von selbst. Mit dem Datenturbo fürs Handynetz kommt endlich die Überholspur!

LTE-Trends im Bereich Multimedia

Bis zu 150 Mbit/s können mit LTE, dem neuen superschnellen Internet, bereits erreicht werden, Tendenz steigend. Zwar wird solch ein Speed nicht überall erreicht, doch gleichwohl: Schneller als mit UMTS geht es vielerorts schon und auch beim stationären Zugang kann sich LTE mit den Zugängen über DSL oder andere Techniken messen. Und mit solch einem Speed werden natürlich ganz neue LTE-Trends Realität. Zum Beispiel sind mit einer hohen Datenübertragungsrate dann 3D-Anwendungen keine Zukunftsmusik mehr, man wird Filme in 3D anschauen können, ohne dass es ruckelt. Das ermöglicht ein neuartiges Kompressionsverfahren. Auch abenteuerlich anmutende Verfahren wie 3D-Holografie sind darstellbar, etwa die Projektion von holografischen Bildern auf eine Leinwand.

TouchscreenMit LTE eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten der Internetnutzung auf mobilen Geräten.© buchachon / Fotolia.com

Trend zum LTE-Smartphone

Ein klarer Trend zu LTE ist im Mobilfunkbereich sichtbar: High-End-Smartphones von heute bieten die Möglichkeit, über LTE im Internet zu surfen. Mehr noch: Der schnelle Funk wird von der Handy-Oberklasse schon regelrecht erwartet. Das spiegelt sich auch in der Tarifgestaltung der Anbieter wider: In vielen höherpreisigen Tarifen ist die LTE-Nutzung fester Bestandteil.

Doch es gibt noch jede Menge weiterer LTE-Trends. Zudem wird ein Speed, der rund zehn Mal mehr bietet als die herkömmlichen DSL-Anschlüsse, noch ganz andere Dinge leisten können. So sollen auch Telefonate übers Mobiltelefon in einer ganz anderen Qualität als bisher möglich werden. Von einer glasklaren Qualität wie von CD ist die Rede. Auch Videotelefonate sollen mit LTE in HD-Auflösung machbar sein, ebenso wie Videokonferenzen aus dem Auto – bislang eine Geduldsprobe. Wenn das Netz einmal gut ausgebaut ist, sind auch Verbindungen aus einem fahrenden Zug heraus denkbar.

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