LTE-Tablet: So macht mobil surfen richtig Spaß

Nach LTE-Handys und LTE-Routern sind auch schon diverse LTE-Tablets auf den Markt gekommen. Dabei könnte das LTE-Tablet als Gerät für die mobile Internetnutzung quasi nebenbei dem neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) zum endgültigen Durchbruch verhelfen. Die Nutzung von Tablets boomt nämlich derzeit, und der Datenhunger der mobilen Internetsurfer wird immer größer.

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LTE-Tablet: Kaufargument schnelles Internet

Der Mobilfunkstandard der vierten Generation setzt neue Maßstäbe: Mit einem LTE-Tablet können theoretisch Datenübertragungsraten bis 150 Megabit pro Sekunde (Downlink) beziehungsweise 50 Megabit pro Sekunde (Uplink) erreicht werden. LTE ist also deutlich schneller als sein Vorgängerstandard UMTS. In der Regel drosseln die LTE-Anbieter allerdings die Datenübertragungsraten, sobald das monatlich festgesetzte Datenvolumen ausgeschöpft ist, um einer Überlastung des LTE-Netzes vorzubeugen. Die Übertragungsrate wird dabei auf GPRS-Niveau (64 Kilobit pro Sekunde) heruntergefahren. Doch trotz reduzierter Datenrate kann weiterhin mit dem LTE-Tablet gesurft werden.

LTE-TabletMit einem LTE-Tablet macht das mobile Internetsurfen erst richtig Spaß.© auremar / Fotolia.com

Je nach LTE-Tarif und Anbieter werden Geschwindigkeiten von 21 bis 150 Megabit pro Sekunde angeboten. Als Faustregel gilt: Je schneller der Zugang, desto teurer ist der Datentarif.

Zahlreiche LTE-Tablets auf dem Markt

Das Samsung Galaxy Tab 8.9 LTE war das erste LTE-Tablet bei der Telekom, das neben LTE auch die Standards HSPA, WLAN und Bluetooth unterstützte. Das erste LTE-Tablet bei Vodafone war das das Asus Transformer Pad TF700 LTE.

Mittlerweile hat man auch bei LTE-Tablets eine große Auswahl. Ob es die Galaxy Tabs von Samsung sind, die Transformer Pads von Asus, der Kindle Fire von Amazon oder natürlich das iPad: LTE-Tablets gibt es für jeden Geschmack. Wie auch bei den Handys, so entwickelt sich LTE immer mehr zum Standard besonders bei höherpreisigen Tablets.

Apple iPad: LTE in Deutschland mit Verzögerung

Apples iPad 3 (mit Wi-Fi und 4G) unterstützt schnelles Internet weltweit, einschließlich der 4G LTE-Netzwerke der amerikanischen Telekommunikationskonzerne AT&T und Verizon. Da diesen Netzen jedoch andere Frequenzen zugrunde liegen als den europäischen LTE-Netzen, wird in Europa lediglich HSPA+ unterstützt. Das iPad gehörte also zumindest in Deutschland anfangs nicht zu den LTE-Tablets.

Hier mussten Interessenten bis zur vierten Generation warten, diese kann nämlich zumindest in bestimmten LTE-Frequenzen funken, die immerhin schon in Großstädten von der Telekom verwendet werden. LTE-fähig sind dabei die große Version des Apple-Tablets und auch die gleichzeitig veröffentlichte kleinere Variante, das iPad mini. Bei der fünften Generation wurden dann die Frequenzen ausgeweitet, sodass auch eine Nutzung mit den LTE-Tarifen anderer Anbieter möglich ist.

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