LTE Router: Die Hardware für den LTE-Empfang
Für die Nutzung von LTE benötigt man neben einem ausgebauten Netz auch die passende Hardware. Dazu zählen vor allem Modems wie der LTE Router oder ein Surfstick, mit denen sich die neue Technik am heimischen PC oder Laptop nutzen lässt. Ein LTE Router ist das LTE-fähige Gegenstück zum bekannten DSL-Router, also ein Gerät, das per Kabel oder auch via WLAN die Internetverbindung herstellt.
LTE Router verbinden mehrere Teilnehmer mit dem Funknetz
Über einen LTE Router lassen sich in der Regel mehrere Endgeräte mit dem Mobilfunknetz verbinden. So kann beispielsweise eine Familie mit mehreren Rechnern gleichzeitig im Internet surfen. Zu beachten ist dabei, dass mit zunehmender Teilnehmerzahl die Leistung abnimmt und die Verbindung langsamer wird. Viele dürften jedoch trotzdem aufatmen, da sie durch den LTE Router oder alternativ auch einen LTE Surfstick überhaupt zum ersten Mal die Möglichkeit bekommen, schnelles Internet zu nutzen. Wer wissen möchte, welcher Anbieter das Funknetz am eigenen Wohnort ausbaut und ob es sich lohnt, sich einen LTE Router anzuschaffen, checkt am besten zunächst einmal die Verfügbarkeit.
Die ersten LTE Router gibt es bereits
So neu die Technik LTE auch ist, sobald die ersten Tarife buchbar sind, muss natürlich auch ein LTE Router her, damit man das schnelle Funkinternet empfangen kann. Den ersten LTE Router hatte die Deutsche Telekom angekündigt. Der Telekom Router Speedport LTE muss bei den LTE Tarifen der Telekom zusätzlich gekauft oder gemietet werden. Aber auch Vodafone bietet zu den Funktarifen den passenden LTE Router. Zur CeBIT 2011 hat dann AVM einen LTE Router präsentiert, der analog zu den bekannten Fritz!Boxen Fritz!Box 6840 LTE heißt. Sobald der neue Standard sich etabliert, werden weitere Hersteller und Mobilfunker sicher auch eigene LTE Router vorstellen.
