Der LTE Ausbau kommt voran
Das superschnelle Internet wird Zug um Zug ausgebaut - wenn auch beim LTE Ausbau zunächst die ländlich geprägten Regionen berücksichtigt werden, in denen bislang kein Highspeed zu bekommen war. Doch die Metropolen werden folgen. Das Mobilfunknetz der vierten Generation, oder abgekürzt 4G, wird zum Start erst in den so genannten weißen Flecken ausgebaut. Damit sind solche Regionen gemeint, in denen bislang nur schneckenlahmes Internet zu bekommen war. Der LTE Ausbau berücksichtigt also zunächst die DSL-Diaspora, ehe dann auch etwas größere Städte und irgendwann auch die Metropolen zum Zug kommen. Gedacht ist die Funktechnik allerdings zu großen Teilen als Ersatz bzw. zur erstmaligen Bereitstellung eines breitbandigen Anschlusses zu Hause, wenn auch die funkbasierte Anbindung ein mobiles Arbeiten und Leben natürlich ermöglicht.
Beim LTE Ausbau spielen also zuvorderst politische Erwägungen eine Rolle. Auch die Bundesregierung in Berlin mischt dabei mit, denn der Ausbau des schnellen Internet ist politisch gewollt, wenn er auch vergleichsweise spät kommt. Doch durch die ehemaligen Fernsehfrequenzen, die jetzt für schnelles Internet genutzt werden können, ist man ein großes Stück vorangekommen. Ersteigert wurden die Frequenzen von den drei Netzbetreibern Telekom, Vodafone und o2 – wobei letztere etwas später mit dem LTE Ausbau dran sind als die beiden Großen. E-Plus bleib außen vor, hat sich aber andere breitbandige Frequenzen sichern können.
Bis einmal bundesweit Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s im Downstream wirklich Realität werden, dürfte noch einige Zeit ins Land gehen. Doch der LTE Ausbau kommt voran und ist über die Zeit vereinzelter Pilotprojekte deutlich hinaus. Inzwischen gibt es sogar schon Tarifpakete für das neue, schnelle Internet, die man bestellen kann.
