Anzahl der LTE-Anbieter ist noch überschaubar

LTE ist eine relativ neue Technik, die bisher nur von einigen LTE-Anbietern an den Kunden gebracht wird. Über die entsprechenden Frequenzen verfügen seit der Versteigerungsaktion 2010 die großen Mobilfunker Telekom, Vodafone und o2. Lediglich E-Plus sicherte sich keine Frequenzen in dem Bereich, der hauptsächlich für LTE geeignet ist. Mittlerweile hat sich jedoch auch E-Plus zu LTE bekannt und stellte erste Sendemasten auf. Es ist zu erwarten, dass auch E-Plus sein Netz nun stetig ausweiten wird..

Diese LTE-Anbieter gibt es in Deutschland

Bisher sind als LTE-Anbieter die Deutsche Telekom, Vodafone und o2, also die großen Netzbetreiber, in Erscheinung getreten. E-Plus folgte 2014 mit dem ersten LTE-Sendemast. Unter den Providern haben die Telekom und Vodafone bereits 2010 konkrete Angebote und Tarife entwickelt, wobei Vodafone zunächst am schnellsten war. o2 hat noch im Jahr 2011 die kommerzielle Vermarktung gestartet. Damit gibt es bisher drei LTE-Anbieter in Deutschland, die sich bemühen, vor allem die ländliche Bevölkerung mit einem schnellen Internetzugang zu versorgen. Teilweise werden die Tarife im Bereich Mobilfunk auch über Reseller angeboten, es handelt sich aber dennoch um die Tarife der Netzbetreiber.

LTE Sendemast

o2

Paar mit LaptopMit den stationären Tarifen der LTE-Anbieter ist schnelles Surfen auch auf dem Land möglich.© contrastwerkstatt / Fotolia.com

Was die LTE-Anbieter im Programm haben

Das Programm der LTE-Anbieter lehnt sich einerseits an die DSL-Tarife an, ist aber zunächst vergleichsweise etwas teurer. Als zweites Standbein der LTE-Anbieter kommt dann das mobile LTE für Surfstick und Handy ins Spiel, auch hier gibt es bereits entsprechende Tarife. Für LTE von Vodafone gibt es eine ganze Palette von Tarifen. Diese und auch die Angebote der Telekom und von o2 staffeln sich nach Downloadvolumen und maximal möglicher Geschwindigkeit. Bei der Telekom laufen die LTE-Tarife unter der Bezeichnung Call & Surf via Funk. Ähnlich wie beim DSL-Anschluss kann man auch hier zeitlich unbegrenzt ins Festnetz telefonieren und im Internet surfen – allerdings sehen die LTE-Anbieter bei den Flatrates jeweils eine Geschwindigkeitsbegrenzung vor, sobald man ein bestimmtes Downloadvolumen erreicht.

LTE-Anbieter informieren über Verfügbarkeit

Möchte man erfahren, welcher LTE-Anbieter den eigenen Wohnort versorgen kann, bietet sich eine Verfügbarkeitsabfrage an. Eine solche bieten die LTE-Anbieter auf ihren Websites an. Wer aufmerksam die entsprechenden Berichte verfolgt, erfährt möglicherweise auch auf diesem Wege, dass LTE an seinem Wohnort geplant ist.

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