LTE-Hardware: Das richtige Gerät für jeden Zugang

Der neue Mobilfunkstandard Long Term Evolution (LTE) setzt sich allmählich durch und mit ihm wird es möglich, Daten aus dem Internet mit einer Geschwindigkeit von derzeit bis zu 150 Megabit pro Sekunde zu laden. Dafür braucht es allerdings spezielle LTE-Hardware, denn die bisherigen Geräte, wie Smartphones und Notebooks, lassen sich nicht auf LTE umrüsten. Die LTE-Hardware wird danach ausgewählt, wie der zukünftige Internetzugang aussehen soll. Wer beispielsweise auf mobiles Surfen setzt, braucht ein LTE-fähiges Smartphone oder einen LTE-Surfstick, der ein Notebook unterwegs via Funk mit dem Internet verbindet. Möglich wäre jedoch auch, dass LTE den heimischen DSL-Anschluss ersetzt. Dann ist ein spezieller LTE-Router nötig, solche hat etwa der Router-Hersteller AVM mit seiner Fritz!Box im Angebot.

Neue LTE-Smartphones

  • 1
    Huawei Mate 10 lite
    • Marktstart: November 2017
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 5,9 Zoll
    ab 0,00 € mit Vertrag
    Weitere Infos
  • 2
    Huawei Mate 10 Pro
    • Marktstart: November 2017
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 6 Zoll
    ab 0,00 € mit Vertrag
    Weitere Infos
  • 3
    Apple iPhone X
    • Marktstart: Oktober 2017
    • Apple Betriebssystem: iOS
    • Display: 5,8 Zoll
    ab 61,00 € mit Vertrag
    Weitere Infos

Neue LTE-Tablets

  • 1
    Apple iPad Pro 10.5 LTE
    • Marktstart: Juni 2017
    • Apple Betriebssystem: iOS
    • Display: 10,5 Zoll
    ab 379,95 € mit Vertrag
    Weitere Infos
  • 2
    Apple iPad Pro 12.9 LTE (2017)
    • Marktstart: Juni 2017
    • Apple Betriebssystem: iOS
    • Display: 12,9 Zoll
    ab 199,95 € mit Vertrag
    Weitere Infos
  • 3
    Huawei Mediapad T3 10 LTE
    • Marktstart: Juni 2017
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 9,6 Zoll
    ab 1,00 € mit Vertrag
    Weitere Infos

Worauf muss man bei der LTE-Hardware achten?

Wer sich für einen LTE-Router entscheidet, kann in der Regel ein solches Gerät vom jeweiligen LTE-Anbieter mieten oder direkt kaufen. Zwar gibt es auch im Fachhandel alternative Router, das muss jedoch nicht zwangsläufig die billigste Variante sein. Im Hinblick auf Smartphones und Tablets gilt zu beachten: Es gibt noch keinen einheitlichen Standard für LTE. Während in den USA beispielsweise LTE über die Frequenzen um 700 Megahertz gesendet wird, werden in Deutschland dafür die Frequenzen um 800 Megahertz genutzt – das hat in der Vergangenheit hier und da zu Verärgerung geführt, weil neue Geräte eben im Ausland genutzt werden konnten, die hiesigen Frequenzen aber nicht unterstützten.

Smartphone im UrlaubMit der passenden LTE-Hardware macht das Internetsurfen richtig Spaß.© contrastwerkstatt / Fotolia.com

Mobile LTE-Hardware kann auch UMTS

Darüber hinaus operieren auch nicht alle deutschen Anbieter auf den gleichen Frequenzen. Mit der zunehmenden Bedeutung von LTE wird aber auch bei der LTE-Hardware darauf geachtet, dass sie möglichst mit vielen Frequenzen kompatibel ist. Wer ein Gerät im Ausland kauft, sollte sich jedoch zuvor informieren. Die meisten Geräte werden aber auch nach wie vor den bisherigen Mobilfunkstandard 3G unterstützen und wählen sich dann in das schnellste verfügbare Netz ein. Da LTE abwärts kompatibel ist, hat man also schlimmstenfalls nicht die Möglichkeit, das superschnelle Netz zu nutzen, ins Internet kommt man aber dennoch - auch an Orten, wo es noch kein LTE gibt. Infos zu LTE-Smartphones und -Tablets von Samsung sowie von Apple finden Sie auf LTEvergleich.de

LTE-Hardware und Tarife: Was noch wichtig ist

Die verfügbare LTE-Hardware steckt gleichsam mit dem LTE-Netz noch in der Entwicklung. Die noch nicht lange in Deutschland bestehende Funktechnologie ist auf das Versenden von Datenpaketen optimiert. Sprachverbindungen lassen sich derzeit nicht damit realisieren, so dass das Handy oder Smartphone dafür nach wie vor auf die 2G- oder 3G-Netze zurückgreift. Ähnlich gilt das für Roaming-Dienste. Solange noch kein LTE-Netz auf denselben Frequenzen im Ausland bereitgestellt wird, wählen sich die Geräte in das entsprechende ausländische 2G- oder 3G-Netz ein. Für die die Nutzung von LTE braucht man neben der Hardware auch einen LTE-Tarif. Diese werden vorrangig von den Netzbetreibern und einigen Resellern angeboten.

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